ACP – Autologes Conditioniertes Plasma

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Bei der ACP-Therapie (Oberbegriff PRP = Plättchenreiches Plasma) handelt es sich um eine biologische, körpereigene und medikamentenfreie Methode, die im Wesentlichen zwei Zielsetzungen verfolgt:

  1. Entzündungshemmung
  2. Geweberegeneration/Unterstützung der Heilung

ACP-Therapie – wie funktioniert sie?

Frisch aus der Vene des Patienten entnommenes Blut wird speziell zu ACP aufbereitet.

Hierzu werden zunächst mit einer Zentrifuge die roten und weißen Blutkörperchen vom Blutplasma getrennt. Das verbleibende Plasma mit den kleineren Blutplättchen wird dabei steril mittels der ACP- Doppelkammer-Spritze abgetrennt.

Diese jetzt konzentrierten Plättchen sind reich an Wachstums-/Reparaturfaktoren und fördern damit die Gewebeheilung. Zudem besitzen sie entzündungshemmende Eigenschaften und können, z. B. gegen langwierige Gelenkschwellungen mit Reizung der Gelenkinnenhaut aufgrund verschiedener Ursachen, gut helfen.

Das plättchenreiche Plasma wird ins erkrankte Gewebe (z.B. Gelenk, Sehne) injiziert.

ACP kann nachhaltiger als Cortison wirken, ohne dessen Nebenwirkungen.

Die ACP-Methode ist in erster Linie geeignet bei:

  • postoperativen, traumatischen oder degenerativen Gelenk-, Band-, Muskel- und Sehnenschäden
  • aktivierter (= durch Entzündung gereizter) Arthrose (Gelenkverschleiß)
  • postoperativen Reizzuständen

Abhängig von Schweregrad und Verlauf werden 1-6 Injektionen im Abstand von 7-10 Tagen verabreicht.

Weiterführende Informationen

ACP-Therapie